Internetfähige Mobiltelefone sind eine Sache, das Eintippen einer ellenlangen URL eine andere. In Japan hat man aus diesem Grund bereits vor einigen Jahren die Real-World-Variante des Hyperlinks eingeführt: den QR-Code, was für “Quick Response” steht. Seitdem finden sich dort in Zeitungen, Katalogen und auf Plakatwänden die kleinen schwarz-weißen Quadrate, die manigfaltige Informationen an Handys übermitteln können.
Die schweizerische Kaywa AG gehört zu den wenigen europäischen Unternehmen, die versuchen, diesen Trend auch in unsere Alltagswelt zu implementieren. Kaywa-Geschäftsführer Roger Fischer erläutert im Gespräch die Möglichkeiten der 2D-Barcode-Technologie und erklärt, warum er fest davon überzeugt ist, dass das mobile Internet fast zehn Jahre nach seiner Ausrufungnun endlich Wirklichkeit wird.
Geht es um das Internet und seine Zukunft, schwenkt unser Blick reflexartig in Richtung USA. Dabei tut sich derzeit in der Gegenrichtung Gewaltiges. Rund 130 Millionen Chinesen sind bereits online und einige Auguren wollen wissen, dass Mandarin schon bald Englisch als dominierende Web-Sprache ablösen wird.
Oliver Ueberholz, Web-Entwickler und Experte für das chinesische Internet, erklärt, warum ein anderswo äußerst erfolgreiches Online-Rollenspiel in China keine Chance hatte, warum sich Google und Co. dort so schwer tun und warum “Kopist” in China kein Schimpfwort ist.
Nach der Musik- und der Filmindustrie schickt sich das Internet nun an, das Fernsehen zu revolutionieren. Ob kurze Spaß-Clips oder aufwändige Produktionen: Video-Communities wie die kürzlich von Google geschluckten Youtube bieten eine nahezu unendliche Aufwahl für den schnellen Glotz zwischendurch.
Mittelfristig werden die bunten Bewegtbilder aus dem Netz dorthin wandern, wo jahrzehntelang nur TV-Sender Zutritt hatten: in die heimische Glotze. Das jüngst vorgestellte Apple TV erlaubt es bereits, Video-Podcasts auf die Flimmerkiste zu schicken. Viele weitere Geräte und Methoden, Web-Videos jenseits des PCs zu betrachten, sind bereits in Arbeit. Ibrahim Evsan, Gründer der Video-Plattform sevenload, spricht über die Zukunft des TV im Internet-Zeitalter.
Im Netz tauschen wir Gedanken, Ideen und Kontakte aus. Wenn niemand zusieht, tauscht der eine oder andere Zeitgenosse auch gerne Musik und Filme. Das Netz ist somit irgendwie so etwas wie ganzjähriges Marathonwichteln.
Warum sollte man nicht auch das tauschen, was das Netz im Innersten zusammenhält, nämlich Bandbreite? Das fragte sich vor knapp einem Jahr der Gründer von Fon und gründete daraufhin, nun ja, Fon. Der Europa-Chef Robert Lang erläutert im Interview das Konzept des nutzergenerierten Funknetzwerks.
Suchmaschinen prahlen gerne mit der Größe ihrer jeweiligen Indices und mit der Anzahl der gefundenen Treffer. Mit diesen ellenlangen Listen wird der Nutzer jedoch weitgehend alleine gelassen und muss mühsam die für ihn relevanten Treffer aus der Ergebnisflut herausfischen.